Raupenteleskopkran RT 2012/2 für
BNO, Opladen
Im Zuge der Privatisierung der Deutschen
Bundesbahn trat das Bahnausbesserungswerk der Deutschen Bahn AG in Opladen
an uns heran, ein neues Verfahren für Ausbesserungen am Schienennetz
zu erarbeiten. Der Einsatz eines neuartigen Hubgerätes zum Aus- und
Einbringen von Gleisjochen im Schotterbett, sollte zu mehr Effizienz des
Arbeitsprozesses führen.
| Raupenteleskopkran
RT 2010/2 mit Jochtraverse: |
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Ein neuartiges Gerät
ermöglicht die innovative Produktionstechnik: Gleisjoche,
welche bis zu 15m lang sein können, werden zusammen mit den Holz-
oder Betonschwellen aus dem Schotterbett gehoben und auf einem bereitstehenden
Spezialwaggon positioniert. In umgekehrter Reihenfolge werden neue Gleisstücke
vom Waggon ins Schotterbett eingebracht.
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Analog den Geräten für STRUKTON - Spoorwegbouw,
Holland, kam ein von uns verbreitertes und modifiziertes LIEBHERR Raupenfahrgestell
als Basis zum Einsatz. Damit lassen sich Traglastwerte bis zu 80 tmtr,
im Gleisbett frei verfahrbar, realisieren. Die Gestaltung der Drehbühne
mit Winde und Ballast wurde so gewählt, daß der Teleskopausleger
auch mit Last Winkelwerte weit unterhalb der Horizontalen erreichen kann.
Am Rollenkopf des zweiteiligen Teleskopauslegers, mit innenliegender Energieführungskette,
ist eine kardanisch bewegliche Aufnahmetraverse zum Greifen und Positionieren
der Gleisstücke montiert. Sie bildet mit ihren vier hydraulisch betätigten
Schienenzangen sozusagen das Herzstück des kompletten Hubgerätes.
Sämtliche Traversenfunktionen können sowohl an der Traverse als
auch in der Kranfahrerkabine hydraulisch, proportional gesteuert werden.
Bei der Auslegung der Traversensteuerung wurde größter
Wert auf feinfühlige und exakte Positionierung der bis zu 15m langen
und 7,5t schweren Gleisstücke gelegt.
Entsprechend den Bahnvorschriften wurde eine Nothydraulik
installiert, mit der alle Gerätefunktionen gesteuert werden können.
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Schienenjochtraverse
des RT 2012/2:
Ausgeführt in torsionssteifer
Kastenbauweise, aus hochfestem, vergütetem Feinkornbaustahl.
Kardanisch befestigt, besitzt
sie bezüglich ihrer Beweglichkeit 6 Freiheitsgrade.
Die hydraulisch betätigten
Schienenzangen bleiben durch einen Sicherheitsmechanismus auch bei einem
Rohrbruch geschlossen.
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